Wissen & Bräuche
Silvester-Traditionen: Bräuche in Deutschland und weltweit
Zu den bekanntesten Silvester-Traditionen in Deutschland gehören Wachsgießen, Glücksbringer, Pfannkuchen und „Dinner for One“. Weltweit essen die Menschen in Spanien zwölf Trauben zu den Glockenschlägen, in Dänemark springen sie um Mitternacht vom Stuhl, in Japan schlagen Tempelglocken 108-mal, und in Ecuador verbrennen Familien Puppen, die das alte Jahr darstellen.

Silvesterbräuche verraten viel über ein Land: was dort Glück bedeutet, wie man das alte Jahr verabschiedet und wie laut gefeiert wird. Diese Übersicht beginnt in Deutschland, führt zu regionalen Bräuchen bei uns und unseren Nachbarn und dann in 16 Länder von Europa über Amerika und Asien bis Australien und Südafrika. Am Ende fasst eine Tabelle alle Bräuche und ihre Bedeutung zusammen.
Silvester-Traditionen in Deutschland
Wachsgießen statt Bleigießen
Beim Bleigießen ließ man geschmolzenes Metall in kaltes Wasser fallen und deutete die erstarrte Figur. Seit 2018 dürfen Bleigieß-Sets nicht mehr verkauft werden, weil eine EU-Verordnung den Bleigehalt in Metall auf unter 0,05 Prozent begrenzt; als Ersatz nennt die Stiftung Warentest Kerzenwachs, Reinzinn oder Teig (Stiftung Warentest). In Westfalen las man aus der Form Glück, Reichtum und Leid, aber auch Eigenschaften und Namenszüge des künftigen Partners (LWL). Was die Figuren bedeuten sollen, steht im Lexikon zum Wachsgießen.
Glücksbringer
Schornsteinfeger und Kleeblätter gelten seit Langem als Glücksbringer zum Jahreswechsel (LWL). Glücksschweine aus allen möglichen Materialien sind in Deutschland und Österreich beliebte Geschenke, Schweinchen aus Marzipan schmücken den Tisch (CNN). Woher die einzelnen Symbole stammen, erklärt die Seite über Glücksbringer.
Pfannkuchen, Berliner, Krapfen
Ungefülltes Pfannkuchengebäck war zu Silvester und Neujahr in Berlin schon lange bekannt, ebenso in Ost- und Westpreußen; spätestens um 1880 verkauften Straßenbäckerinnen Pfannkuchen überall in der Stadt (Wissensforum Backwaren). Wie das Gebäck heißt, hängt von der Region ab: In Berlin und weiten Teilen Ostdeutschlands Pfannkuchen, in Niedersachsen und im Rheinland Berliner, anderswo Kräppel oder Krapfen. Den alten Scherz mit der Senffüllung nennt die Berliner Zeitung „etwas aus der Mode gekommen“ (Berliner Zeitung).
„Dinner for One“ und Neujahrskonzert
Am Silvesterabend läuft „Dinner for One“ – außer in Deutschland auch in Schweden, Dänemark, Estland, Australien, Luxemburg, Belgien, Österreich und der Schweiz. In Großbritannien, der Heimat der Darsteller, kam der Sketch erst 2018 ins Fernsehen (NDR). Mehr dazu auf der Seite Dinner for One. Am Neujahrstag folgt für viele das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, das nach Angaben des Orchesters in über 150 Länder übertragen wird (Wiener Philharmoniker); mehr dazu auf der Seite Silvester-Musik.
Raclette, Fondue und „Prosit Neujahr“
Wer den Abend mit Raclette oder Fondue verbringt, findet Mengen und Tipps auf der Seite Raclette und Fondue an Silvester. Um Mitternacht unterscheidet sich der Wunsch je nach Region: Im Norden und in Nordrhein-Westfalen heißt es vorwiegend „Frohes neues Jahr“, von Rheinland-Pfalz und dem Saarland über Hessen bis nach Thüringen und Unterfranken „Prost Neujahr“, im Süden Ostdeutschlands „Gesundes neues Jahr“ und weiter südlich „Gutes neues“ (Atlas zur deutschen Alltagssprache). „Prosit“ ist Latein und heißt „es nütze“; als Neujahrswunsch ist es seit dem 19. Jahrhundert belegt (DWDS, Pfeifer).
Regionale Bräuche und Nachbarn
Rummelpottlaufen in Norddeutschland
Nach norddeutschem Brauch zogen Kinder in der Silvesternacht verkleidet von Tür zu Tür, sagten plattdeutsche Verse auf und bettelten um Süßigkeiten – ältere Menschen kennen das noch als Rummelpottlaufen (taz). Der Name stammt vom Rummelpott, einem mit Tierblase bespannten Topf, der beim Reiben am Schilfrohr brummt (Wikipedia).

Neujahrsgebäck am Niederrhein und in Westfalen
Am Niederrhein reichte man an Neujahr Brezeln („Wängl“), Doppelschnecken („Nöijäarkes“) und kleine Hefepfannküchlein mit Rosinen („Joarschkökskes“). Wer Eltern, Verwandten oder Nachbarn als Erster Glück wünschte, bekam eine Brezel – daraus wurde ein regelrechter Wettlauf (Archiv der EKiR). In Westfalen gab es am Neujahrstag Waffeln, im Süden weiche, im Nordwesten knusprige, die Rölleken, Piep- oder Eiserkuchen heißen (LWL).
Silvesterchläuse in Appenzell
Im Appenzeller Hinterland ziehen die Silvesterchläuse in kleinen Gruppen von Haus zu Haus, lassen schwere Schellen erklingen, stimmen ein Zäuerli an, einen Naturjodel, und wünschen ein gutes neues Jahr. Das geschieht am 31. Dezember und noch einmal am 13. Januar, dem „Alten Silvester“ nach julianischem Kalender. Man unterscheidet „Schöne“, „Wüeschte“ und „Schö-Wüeschte“. Ein Sittenmandat von 1663 verbot den Brauch noch als Treiben an Weihnachten; bis Ende des 19. Jahrhunderts wanderte er auf den Jahreswechsel (Schweizerisches Nationalmuseum).
Silvester-Traditionen weltweit
Spanien: zwölf Trauben
Um Mitternacht isst man in Spanien zu jedem der zwölf Glockenschläge eine Traube, für zwölf Monate Glück. Zum Ursprung gibt es zwei Erklärungen: In den 1880er-Jahren ahmte das Bürgertum einen französischen Brauch nach, und Madrilenen aßen auf der Puerta del Sol zu den Glockenschlägen ebenfalls Trauben, sehr wahrscheinlich aus Spott. Nach der zweiten Version brachten Winzer aus Alicante 1909 eine Überschussernte als „Glückstrauben“ unter die Leute (BBC Mundo). Seit 1962 überträgt das Fernsehen die Glockenschläge von der Puerta del Sol (RTVE).
Italien: Linsen und Rot
In Italien kommen Linsen auf den Tisch, oft mit Cotechino oder Zampone, zwei Schweinswurst-Spezialitäten; die Linsen stehen für Geld und Wohlstand (CNN). Wer an Glücksrituale glaubt, trägt um Mitternacht etwas Rotes oder zumindest ganz neue Unterwäsche. Ein voller Teller Linsen soll ein finanziell glückliches Jahr bringen, und beim Mitternachtsschlag wünscht man sich mit geschlossenen Augen und gekreuzten Fingern drei Dinge (Il Messaggero).
Schottland: Hogmanay und First-Footing
In Schottland heißt Silvester Hogmanay; nach der Reformation war Weihnachten dort lange unerwünscht, deshalb wanderten Geschenke und Feiern auf den Jahreswechsel. Beim First-Footing soll der erste Gast nach Mitternacht traditionell ein großer, dunkelhaariger Mann sein, der Kohle oder Shortbread mitbringt – als Glücksgaben für das neue Jahr. Vorher wird das Haus gründlich geputzt, und um Mitternacht singt man Robert Burns’ „Auld Lang Syne“ von 1788 (scotland.org).
Dänemark: Sprung ins neue Jahr
Um 18 Uhr sehen viele Dänen die Neujahrsansprache des Monarchen, eine Tradition, die König Christian IX. in den 1880er-Jahren begründete und die seit 1959 im Fernsehen läuft. Kurz vor Mitternacht steigen sie auf Stühle, Sofas oder Tische und springen im entscheidenden Moment hinunter, um beim Jahreswechsel in der Luft zu sein. Dazu gibt es Kransekage, einen Turm aus gestapelten Marzipanringen (The Copenhagen Post).
Niederlande: Oliebollen und Neujahrstauchen
In den Niederlanden verkaufen Straßenstände zum Jahreswechsel Oliebollen, frittierte Teigbällchen mit Korinthen oder Rosinen und Puderzucker; gegessen werden sie traditionell an Silvester (CNN). Am Neujahrstag steigen an vielen Orten Mutige ins kalte Wasser. Die Nieuwjaarsduik vor Scheveningen zieht normalerweise Tausende an, musste 2025 aber wegen Sturms abgesagt werden (NOS).
Griechenland: Vasilopita
Griechische Familien schneiden zum Jahreswechsel die Vasilopita an, einen Kuchen mit einer eingebackenen Münze. Wer das Stück mit der Münze bekommt, soll ein erfolgreiches Jahr vor sich haben (CNN). Der Name verweist auf den heiligen Basilius, dessen Fest am 1. Januar gefeiert wird; das erste Stück ist oft für ihn bestimmt (Wikipedia).
Russland: Väterchen Frost
In Russland ist Neujahr wichtiger als das orthodoxe Weihnachtsfest Anfang Januar: Die kommunistische Führung stellte das weltliche Neujahrsfest in den Vordergrund, und dabei blieb es. Väterchen Frost, Ded Moros, bringt mit seiner Helferin Snegurotschka die Geschenke, die am Abend des 31. Dezember unter dem geschmückten Tannenbaum liegen, der Jolka. Kurz vor Mitternacht spricht der Präsident im Fernsehen, danach schlagen die Glocken des Kreml (The Independent).
USA: Ball Drop und Hoppin’ John
Am Times Square in New York senkt sich zum Jahreswechsel eine leuchtende Kugel. Den ersten „Ball Drop“ organisierte der Verleger der New York Times, Adolph Ochs, am 31. Dezember 1907. Seither fand er jedes Jahr statt, nur 1942 und 1943 begrüßte man das Jahr mit einer Schweigeminute; die aktuelle Kugel ist die neunte und wiegt rund 5,6 Tonnen (CBS News). Im Süden der USA isst man Hoppin’ John, ein Gericht aus Augenbohnen und Reis: Die Bohnen stehen für Münzen, das grüne Blattgemüse dazu für die Farbe der Dollarscheine (CNN).
Mexiko: Trauben, Schäfchen und Tamales
Auch in Mexiko isst man zu den Glockenschlägen zwölf Trauben, ein Brauch, der sich über ganz Lateinamerika verbreitet hat. Manche verschenken kleine Schafe als Glücksbringer, denn umgangssprachlich heißt Geld in Mexiko „la lana“, die Wolle (BBC Mundo). Zum Jahreswechsel kommen oft Tamales auf den Tisch; in Mexiko-Stadt verkaufen Straßenhändler sie Tag und Nacht (CNN).
Brasilien: Weiß und sieben Wellen
Zum Réveillon tragen viele Brasilianer Weiß. Der Brauch stammt aus der afrobrasilianischen Religion Umbanda und wurde in den 1960er-Jahren in Rio de Janeiro Mode. Wer um Mitternacht am Meer ist, springt über sieben Wellen und wünscht sich bei jeder etwas: Die Sieben ist in der Umbanda eine spirituelle Zahl und mit der Meeresgöttin Iemanjá verbunden, die Kraft geben soll, Schwierigkeiten zu überwinden. Dem Meer den Rücken zuzukehren, bringt angeblich Geldsorgen (BBC Mundo).
Ecuador: Das alte Jahr brennt
In Ecuador basteln Familien Puppen aus Papier, Sägemehl und alter Kleidung, die „Años Viejos“, die oft Politiker oder Filmfiguren darstellen, und verbrennen sie um Mitternacht. Kurz davor wird ein satirisches Testament verlesen, während als Witwen verkleidete Männer um das alte Jahr „weinen“ und im Verkehr Geld für die Feier sammeln (BBC Mundo). Ecuadors Tourismusministerium führt den Brauch auf eine Gelbfieberepidemie in Guayaquil 1895 zurück, andere Darstellungen auf die Kolonialzeit; Puppen brennen auch in Kolumbien, Peru und Venezuela (BBC Mundo).
Uruguay: Wasser aus dem Fenster
In Uruguay fliegt am letzten Tag des Jahres Wasser aus dem Fenster: Beim „baldazo“ kippt man einen Eimer auf die Straße, um die Sorgen des alten Jahres zu vertreiben. Weil Silvester dort in den Sommer fällt, nehmen es viele als Spiel. Manche werfen auch alte, zerrissene Kalender hinterher; in Kuba heißt der Wasserbrauch „cubazo“ (BBC Mundo).
Japan: 108 Glockenschläge und lange Nudeln
In der Nacht des Ōmisoka, des letzten Tags im Jahr, schlagen buddhistische Tempel ihre Glocken 108-mal, mitunter bis 2 oder 3 Uhr morgens. Die Zahl wird meist mit den 108 Begierden erklärt, die den Menschen nach buddhistischer Lehre plagen; die Schläge sollen sie besänftigen. Weil die Gemeinden altern und Nachbarn sich über Lärm beschweren, läuten manche Tempel inzwischen schon am Tag (Nikkei). Zu Hause isst man Toshikoshi-Soba, lange Buchweizennudeln für ein langes Leben, ein Brauch aus dem 17. Jahrhundert (CNN).
Südkorea: die Glocke von Bosingak
In Seoul läutet um Mitternacht die Glocke des Bosingak-Pavillons das neue Jahr ein, und viele Menschen versammeln sich davor, um sich etwas zu wünschen (VisitKorea). Sie wird 33-mal angeschlagen – nach dem Vorbild des Morgengeläuts der Joseon-Zeit, das mit 33 Schlägen die nächtliche Sperrstunde beendete und die Stadttore öffnete. Als feste Veranstaltung gibt es das Läuten zum Jahreswechsel seit 1953 (Hanmunhwa Times).
Australien: Feuerwerk im Sommer
In Australien fällt Silvester in den Sommer. Sydney feiert am Hafen mit zwei Feuerwerken, um 21 Uhr und um Mitternacht; die Stadt weist dafür 48 Aussichtspunkte aus (City of Sydney). Wann dort Mitternacht ist, zeigt der Silvester-Countdown mit Weltzeiten.
Südafrika: Karneval in Kapstadt
In Kapstadt ziehen zu Jahresbeginn Tausende Mitglieder von Minstrel-Truppen in glitzernden Uniformen, mit bemalten Gesichtern, Hüten und Sonnenschirmen durch die Innenstadt und spielen „Ghoema“-Musik auf Banjos, Trompeten und Trommeln. Der Umzug, früher „Kaapse Klopse“ genannt, gilt als ältester Karneval der Stadt (Cape Town Tourism). Er geht auf den „Tweede Nuwe Jaar“ zurück, den 2. Januar, an dem Versklavte im 19. Jahrhundert frei hatten (Wikipedia).
Übersicht: Silvesterbräuche und ihre Bedeutung
| Brauch | Land | Was er bedeuten soll |
|---|---|---|
| Wachs gießen und deuten | Deutschland | Orakel für Glück, Reichtum und Liebe im neuen Jahr |
| Silvesterchlausen | Schweiz (Appenzell) | Glückwünsche von Haus zu Haus, am 31. Dezember und am 13. Januar |
| Zwölf Trauben zu den Glockenschlägen | Spanien | Zwölf Monate Glück |
| Linsen essen, Rotes tragen | Italien | Geld und Glück im neuen Jahr |
| First-Footing | Schottland | Der erste Gast bringt mit seinen Gaben Glück |
| Vom Stuhl springen | Dänemark | Beim Jahreswechsel in der Luft sein – ein Sprung ins neue Jahr |
| Oliebollen, Neujahrstauchen | Niederlande | Traditionelles Silvestergebäck; gemeinsames Ritual am Neujahrstag |
| Vasilopita mit Münze | Griechenland | Wer die Münze findet, hat ein erfolgreiches Jahr |
| Geschenke von Väterchen Frost | Russland | Neujahr als großes Familien- und Geschenkfest |
| Ball Drop, Hoppin’ John | USA | Countdown zur Mitternacht; Bohnen als Münzen für Wohlstand |
| Schäfchen verschenken | Mexiko | Geld, denn „la lana“ (Wolle) heißt umgangssprachlich Geld |
| Weiß tragen, über sieben Wellen springen | Brasilien | Gute Energie; sieben Wünsche und Kraft von Iemanjá |
| Año Viejo verbrennen | Ecuador | Das Schlechte des alten Jahres hinter sich lassen |
| Baldazo, Wasser aus dem Fenster | Uruguay | Die Sorgen des alten Jahres vertreiben |
| 108 Glockenschläge, Toshikoshi-Soba | Japan | Die 108 Begierden besänftigen; ein langes Leben |
| 33 Glockenschläge am Bosingak | Südkorea | Wünsche fürs neue Jahr; Anklang an das alte Morgengeläut |
| Feuerwerk am Hafen von Sydney | Australien | Großes Fest zum Jahreswechsel, um 21 Uhr und um Mitternacht |
| Umzug der Minstrel-Truppen | Südafrika | Erinnerung an den freien 2. Januar der Versklavten |
Nicht überall beginnt das Jahr am 1. Januar: Chinesisches Neujahr, Nouruz oder Rosch ha-Schana richten sich nach anderen Kalendern – Termine und Bräuche finden Sie bei den Neujahrsfesten weltweit. Wie der 31. Dezember überhaupt zum Jahresende wurde, erzählt die Geschichte von Silvester.
Quellen
- Bleigießen – Besser bleifrei ins Neue Jahr (Stiftung Warentest, 01.12.2021, abgerufen am 01.10.2026)
- An Silvester sind die Liebesorakel besonders auskunftsfreudig (Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Pressemitteilung vom 27.12.2001, abgerufen am 01.10.2026)
- Amanda Kludt: They eat what? New Year’s food traditions around the world (CNN, 31.12.2024, abgerufen am 01.10.2026)
- backwaren aktuell, Ausgabe 1/2012 (Wissensforum Backwaren, März 2012, S. 6, abgerufen am 01.10.2026)
- Holger Reischock: Innere Werte (Berliner Zeitung, 23.02.2009, abgerufen am 01.10.2026)
- „Dinner for One“: Fans von Norwegen bis Australien (NDR, 13.12.2022, abgerufen am 01.10.2026)
- Neujahrskonzert: Tradition und Geschichte (Wiener Philharmoniker, abgerufen am 01.10.2026)
- Neujahrswünsche (Atlas zur deutschen Alltagssprache, Runde 8, 14.01.2012, abgerufen am 01.10.2026)
- prosit (Wolfgang Pfeifer u. a.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, im DWDS, abgerufen am 01.10.2026)
- Maximilian Probst: Rummelpott – Silvester für immer (taz, 30.12.2008, abgerufen am 01.10.2026)
- Rummelpottlaufen (Wikipedia, ergänzend, abgerufen am 01.10.2026)
- Ilona Schröder: Weihnachtsbräuche, vergessen oder noch aktuell? Teil 3: Sylvester/Neujahr (Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland, 27.12.2021, abgerufen am 01.10.2026)
- Alexander Rechsteiner: Von schönen und wüsten Silvesterchläusen (Schweizerisches Nationalmuseum, Blog, 31.12.2021, aktualisiert 17.12.2025, abgerufen am 01.10.2026)
- Por qué se comen 12 uvas a la medianoche y el origen de otras tradiciones de Año Nuevo en América Latina (BBC News Mundo, 31.12.2016, aktualisiert 31.12.2018, abgerufen am 01.10.2026)
- ¿Cómo celebra Latinoamérica la llegada del Año Nuevo? (BBC News Mundo, 31.12.2021, abgerufen am 01.10.2026)
- De campanadas en campanadas en TVE (RTVE, 26.12.2020, abgerufen am 01.10.2026)
- Capodanno, dalle lenticchie alle mutande rosse (Il Messaggero, 31.12.2013, abgerufen am 01.10.2026)
- Hogmanay (scotland.org, abgerufen am 01.10.2026)
- Lena Hunter: How to celebrate New Year’s Eve like a Dane (The Copenhagen Post, 26.12.2023, abgerufen am 01.10.2026)
- Liefhebbers trotseren wind, regen en kou voor nieuwjaarsduik (NOS, 01.01.2025, abgerufen am 01.10.2026)
- New Year’s Eve, Abschnitt Greece (Wikipedia, ergänzend, abgerufen am 01.10.2026)
- Helen Womack: Father Frost and the Snow Maiden deliver Russia’s winter warmer (The Independent, 31.12.1996, abgerufen am 01.10.2026)
- Mo Rocca: The history of the New Year’s Eve ball drop (CBS News, 28.12.2025, abgerufen am 01.10.2026)
- 昼間に響く「除夜の鐘」 参拝者減や「騒音」苦情で (Nihon Keizai Shimbun, Dezember 2018, abgerufen am 01.10.2026)
- Bosingak Belfry (VisitKorea, Korea Tourism Organization, abgerufen am 01.10.2026)
- Park Chan-hwa: Warum die Bosingak-Glocke 33-mal schlägt (koreanisch) (Hanmunhwa Times, 01.01.2018, abgerufen am 01.10.2026)
- Sydney New Year’s Eve (City of Sydney, abgerufen am 01.10.2026)
- Cape Town Minstrels Carnival 2025 (Cape Town Tourism, 23.12.2024, abgerufen am 01.10.2026)
- Kaapse Klopse (Wikipedia, ergänzend, abgerufen am 01.10.2026)
Häufige Fragen
Welche Silvester-Traditionen gibt es in Deutschland?
Verbreitet sind Wachsgießen (seit 2018 statt Blei), Glücksbringer wie Schornsteinfeger, Kleeblatt und Glücksschwein, Pfannkuchen sowie „Dinner for One“ im Fernsehen. Regional kommen Bräuche wie das Rummelpottlaufen im Norden oder besonderes Neujahrsgebäck am Niederrhein und in Westfalen hinzu.
Warum isst man in Spanien zwölf Trauben an Silvester?
Zu jedem der zwölf Glockenschläge um Mitternacht isst man eine Traube, das soll zwölf glückliche Monate bringen. Der Brauch geht entweder auf die 1880er-Jahre in Madrid oder auf eine Überschussernte in Alicante 1909 zurück.
Warum springen die Dänen an Silvester vom Stuhl?
Sie wollen im Moment des Jahreswechsels in der Luft sein und so buchstäblich ins neue Jahr springen. Kurz vor Mitternacht steigen sie dafür auf Stühle, Sofas oder Tische.
Was ist Rummelpottlaufen?
Ein norddeutscher Brauch, bei dem Kinder in der Silvesternacht verkleidet von Tür zu Tür ziehen, plattdeutsche Verse aufsagen und dafür Süßigkeiten bekommen. Der Name kommt vom Rummelpott, einem brummenden Topfinstrument.
Was bedeuten die 108 Glockenschläge in Japan?
Die Zahl wird meist mit den 108 Begierden erklärt, die den Menschen nach buddhistischer Lehre plagen; die Schläge sollen sie besänftigen. Die Tempel läuten in der Nacht zum Neujahrstag, manche wegen Lärmbeschwerden inzwischen schon tagsüber.
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